Tequila-Cocktails
Tequila trägt hier drei Cocktails, und bei allen dreien entscheiden dieselben zwei Dinge: welche Flasche im Glas landet und wie viel frischer Limettensaft dazukommt. Von der Margarita im Verhältnis 2:1:1 bis zur Paloma mit Grapefruit zeigt diese Seite, welche Flasche jede Zubereitung verlangt und wie stark sie am Ende wirklich ist.
Jedes Rezept in dieser Liste führt Tequila oder Mezcal unter den Zutaten — keiner ist nur dem Namen nach ein Tequila-Drink.
Tequila richtig auswählen
100 % Agave oder gar nicht. Auf einer Flasche mit der Bezeichnung Tequila müssen nur 51 % Agave stecken; der Rest darf Maissirup sein, und genau daraus entsteht dieser kratzige, süßliche Nachgeschmack, den viele dem Destillat anlasten. Suche auf dem Etikett nach „100 % de agave“: Diese Flaschen werden ausschließlich aus blauer Weber-Agave destilliert und kommen meist mit 38–40 % vol in den Handel.
Blanco, Reposado oder Añejo. Blanco — ohne Fasslagerung oder unter zwei Monaten — ist für eine Margarita oder eine Paloma die richtige Wahl: Er behält die grüne Agavennote und lässt Limette und Grapefruit arbeiten. Reposado reift zwei Monate bis ein Jahr im Holz und bringt Vanille und eine weichere Kante mit, was einer Paloma auf Grapefruitbasis steht, eine Margarita aber trüb macht. Añejo liegt ein bis drei Jahre im Fass, seine Tannine kämpfen mit dem Zitrus — das ist ein Tequila zum Purtrinken.
Stärke und Salz. Bei 40 % vol liegt eine Margarita im Verhältnis 2:1:1 vor dem Schütteln bei knapp 30 % vol und nach 15 Sekunden auf Eis bei etwa 25 % vol, also bei rund zwei Standarddrinks. Salze nur die äußere Hälfte des Glasrandes und nimm feines Meersalz: Grobe Flocken fallen in den Drink und machen den letzten Schluck bitter.
Häufige Fragen
Welcher Tequila passt am besten zur Margarita?
Blanco, 100 % Agave, rund 40 % vol. Reposado funktioniert, doch sein Holz konkurriert mit der Limette; eine Mixto-Flasche ist der ĂĽbliche Grund, warum eine Margarita zu Hause gleichzeitig spitz und sĂĽĂź schmeckt.
Braucht eine Paloma einen teuren Tequila?
Weniger als eine Margarita. Grapefruit-Limonade deckt viel ab, deshalb genügt ein solider Blanco; die besondere Flasche hebt man für Drinks auf, in denen das Destillat nicht gegen Zucker und Kohlensäure ankämpft.
Wie viel Alkohol steckt in einer Margarita?
Eine klassische Mischung 2:1:1 besteht aus 60 ml Tequila, 30 ml Orangenlikör und 30 ml Limette. Geschüttelt und verdünnt landet sie bei rund 25 % vol, also bei etwa zwei Standarddrinks in einem Glas.
Weitere Sammlungen
Dieselbe Bibliothek, gruppiert nach dem, was im Glas ist.