Schwierigkeit
Einfach
Painkiller
Der Painkiller nach Pusser's-Art: Rum, Kokoscreme, Ananas und Orange in nummerierten Stärken, mit Muskat, Alkoholgehalt, Kalorien und Technik.
Aktualisiert: 2026-09-18
01 Zutaten
02 Zubereitung
In einem Shaker Pusser's Rum, Kokoscreme, Ananassaft und Orangensaft vermengen.
Gut schütteln und in ein Glas mit Eis abseihen.
Mit frisch geriebener Muskatnuss garnieren.
Painkiller: der reichste Drink der tropischen Küche
Das ist ein Pusser’s-Rumpunsch auf Kokoscreme, und er ist ohne Entschuldigung dekadent. Vier Teile Ananassaft und ein Teil Orange tragen die Kokosnote, der dunkle Rum liegt darunter, und frisch geriebener Muskat tut mehr für das Aroma als jede andere Garnitur. Erwarte einen dicken, süßen Nachtisch im Glas.
Painkiller-Mengen in Millilitern
Pusser’s veröffentlicht den Drink in nummerierten Stärken, und Stärke zwei ist die Standardmenge.
| Stärke | Pusser’s Rum | Ananassaft | Kokoscreme | Orangensaft | Muskat |
|---|---|---|---|---|---|
| 2 (Standard) | 60 ml | 120 ml | 30 ml | 30 ml | gerieben, zum Abschluss |
| 3 | 90 ml | 120 ml | 30 ml | 30 ml | gerieben, zum Abschluss |
| 4 | 120 ml | 120 ml | 30 ml | 30 ml | gerieben, zum Abschluss |
| 2 (Krug, vier Portionen) | 240 ml | 480 ml | 120 ml | 120 ml | gerieben, zum Abschluss |
Zwischen den Stärken ändert sich nur der Rum, der Drink wird also stärker, ohne süßer zu werden. Nimm gesüßte Kokoscreme und nicht die ungesüßte Kokosnusscreme aus der Kokosmilch, und rühre die Dose vor dem Abmessen um.
Technik: kräftig schütteln und auf Stoßeis abseihen
Rum, Ananassaft, Kokoscreme und Orangensaft mit Eiswürfeln in den Shaker geben und 12 bis 15 Sekunden kräftig schütteln. Die Kokoscreme braucht diese Bewegung, um zu emulgieren. Ungesiebt in ein gekühltes Hurricane-Glas oder einen Snifter voller Stoßeis gießen und ganze Muskatnuss darüber reiben.
Alkoholgehalt und Kalorien
Bei Stärke zwei ergeben 60 ml Pusser’s mit 42,5 % vol., durch Saft verdünnt, etwa 14 bis 16 % vol. im Glas. Das ist der schwerste Drink überhaupt: Eine Portion kommt auf rund 390 kcal und 26 ml Alkohol.
Wie man ihn stärker macht
Zwischen den nummerierten Stärken ändert sich nur der Rum. Stärke vier bedeutet 120 ml Pusser’s auf derselben Saftbasis, was den Alkohol fast verdoppelt. Pusser’s ist eine Mischung im Stil der britischen Marine mit 42,5 % vol., mit Melassetiefe und etwas Rauch; ein dunkler jamaikanischer oder Demerara-Rum ersetzt ihn gut, ein leichter Rum verschwindet dagegen unter der Kokosnote. Nimm ungesüßten Ananassaft und frisch gepressten Orangensaft und reibe den Muskat frisch.
Fehler und wie man sie behebt
- Ungesüßte Kokosnusscreme statt Kokoscreme. Der Drink schmeckt dünn und ölig; süße ihn mit 15 ml Sirup.
- Zu schwach geschüttelt. Die Kokoscreme trennt sich; schüttle, bis der Shaker beschlägt.
- Eiswürfel. Der Drink ist für Stoßeis gebaut, das ihn schnell kühlt und die Textur gleichmäßig hält.
Varianten mit echten Namen
- Painkiller auf Eis — derselbe Aufbau, geschüttelt und über große Würfel abgeseiht; leichter und stärker.
- Pusser’s Punch — Pusser’s Rum mit Ananas, Limette und dunklem Rum, der obenauf schwimmt, ohne Kokos.
Wann man ihn serviert
Serviere ihn am späten Nachmittag an einem heißen Tag oder als letzten Drink eines Urlaubsabends. Salziges Grillgut ist der richtige Partner: Jerk Pork, gesalzener Fisch, gegrillte Ananas, Kochbananenchips. Halte das Essen herzhaft, denn der Drink bringt schon viel Zucker mit.
Häufige Fragen zum Painkiller
Welchen Rum braucht ein Painkiller?
Traditionell Pusser’s, eine Mischung im Marine-Stil mit 42,5 % vol. und Melassetiefe. Ein dunkler jamaikanischer oder Demerara-Rum funktioniert gut; ein leichter, neutraler Rum verschwindet unter Kokos und Saft.
Ist ein Painkiller stärker als eine Piña Colada?
Ja. Er enthält etwas mehr Rum und weniger Eis, und Pusser’s wird mit 42,5 % vol. abgefüllt, ein Standard-Painkiller landet also bei etwa 14 bis 16 % vol., gegenüber rund 10 % bei einer gemixten Piña Colada.
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